Kampf um Stimmen von Wechselwählern in Frankreich

In Frankreich zeichnet sich vor der zweiten Runde der Präsidentenwahl ein erbitterter Kampf um die Stimmen der Front-National-Wähler ab. Nach Präsident Nicolas Sarkozy wirbt nun auch der Sozialist Francois Hollande um die Wähler aus dem rechten Lager. Im ersten Wahlgang hatten am Sonntag rund 30 Prozent der Wähler für Kandidaten der extremen Linken oder Rechten gestimmt. Diese Kandidaten dürfen in der zweiten Runde nicht mehr antreten. Vor allem Sarkozy ist auf Wechselwähler angewiesen. Im ersten Wahlgang lag er nämlich hinter Herausforderer Hollande.

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