Zug regelt Zwangsernährung für Häftlinge

Im Kanton Zug werden künftig Häftlinge im Hungerstreik nicht mehr zwangsernährt. Ausser sie verlieren das Bewusstsein und verfügen über keine Patientenverfügung. Wenn ein Hungerstreikender sein Bewusstsein verliert, entscheiden die zuständigen Ärzte über eine Zwangsernährung. Der Zuger Regierungsrat hat eine entsprechende Verordnung erlassen. Laut der Verordnung wird der Wille der Hungerstreikenden respektiert. Die Behörden müssen aber versuchen, den Hungerstreikenden zu einem Abbruch seiner Aktion zu bewegen. Sie müssen ihn auch über die gesundheitlichen Risiken seines Hungerstreiks aufklären.

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