Machtwechsel im iranischen Parlament

Irans Präsident Ahmadinedschad hat bei der zweiten Runde der Parlamentswahl eine weitere Niederlage einstecken müssen. Ein Bündnis von Konservativen sicherte sich die meisten Mandate, wie iranische Staatsmedien berichten. Das Parlament im Iran hat jedoch keinen Einfluss auf die Aussenpolitik oder die umstrittene Atompolitik des Landes. Hier entscheidet nach der Verfassung der religiöse Führer Ajatollah Chamenei. Wegen des veränderten Kräfteverhältnisses im Parlament wird es Präsident Ahmadinedschad nun aber schwer haben, seine innenpolitischen und wirtschaftlichen Programme durchzusetzen.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.