Betrügerin erschlich 900'000 Franken Versicherungsgelder

Vor dem Luzerner Kriminalgericht muss sich heute eine 56-jährige Frau wegen Betrugs verantworten. Die schweiz-serbische Doppelbürgerin hatte vor bald 13 Jahren einen Velounfall mit leichten Verletzungen. In der Folge täuschte sie 10 Jahre lang schwerwiegende Folgen vor und erhielt so ungerechtfertigte Versicherungszahlungen in der Höhe von 900‘000 Franken. Das erschlichene Geld floss unter anderem in ein Haus der Familie in Serbien. Aber auch das Studium des Sohnes wurde so finanziert. Die Staatsanwaltschaft fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 4 Jahren.

Audiofiles

  1. Betrugsfall vor dem Kriminalgericht. Audio: Mario Stauber

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.