Die Schweiz macht zuwenig gegen eingeschleppte Pflanzen

In der Schweiz gelten rund 45 eingeschleppte Pflanzenarten als schädlich. Dies weil sie einheimische Pflanzenarten verdrängen oder die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden, zum Beispiel die Zierpflanze Riesen-Bärklau. Nun kritisiert die Naturschutzorganisation Pro Natura, dass in der Schweiz viel zu wenig gegen diese Pflanzen gemacht werde. Obwohl die Behörden jährlich fast 20 Millionen Franken zu deren Bekämpfung ausgeben, verkauften Gärtnereien die Pflanzen immer noch, so Pro Natura. Dies hätten Stichproben in Gärtnereien im Kanton Freiburg gezeigt. Pro Natura fordert unter anderem, dass die Kantone die Gärtnereien besser kontrollieren.

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