Luzerner Polizei erhielt falsche Vermisstmeldungen

Bei der Luzerner Polizei sind in den vergangenen Monaten sechs Frauen oder Kinder aus Eritrea als vermisst gemeldet worden. Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass diese Personen gar nicht wirklich vermisst wurden. Es hätten vor allem Ehemänner angegeben, dass ihre Frau in die Schweiz einreisen sollen. Die Frauen seien dann aber gar nicht in der Schweiz aufgetaucht, sondern es seien andere Personen unter dem Namen der Frau eingereist. Um die Täuschung der Behörden zu vertuschen, hätten die Ehemänner ihre Frauen als vermisst gemeldet. Die Staatsanwaltschaft Luzern hat gegen sechs Personen Strafuntersuchungen eingeleitet, unter anderem wegen Täuschung der Behörden.

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