Kompromisslösung im Fluglärmstreit sorgt für rote Köpfe

Die Kompromisslösung im Fluglärmstreit mit Deutschland sorgt für unterschiedliche Reaktionen. Der deutsche Verkehrsminister spricht von einem positiven Zeichen für die betroffene Region. Enttäuscht zeigt sich hingegen der Kanton Aargau. Durch den Vertrag wäre ein neues Anflugverfahren notwendig. Diese Variante sei für die Region ein Riesenschreck, teilen Aargauer Interessenvertreter mit. Auch der Schweizer Dachverband Fluglärmschutz zeigt sich skeptisch; der Kompromiss bringe der Schweizer Bevölkerung keinen Vorteil. Der umstrittene Vertrag sieht keine zahlenmässige Begrenzung der Flüge über deutsches Gebiet vor. Dafür verzichtet die Schweiz ab 18.00 Uhr auf Flüge über das deutsche Grenzgebiet.

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