FIFA-Schmiergeld-Skandal bald aufgeklärt

Ein Schmiergeld-Skandal um zwei Spitzenfunktionäre des Weltfussball-Verbandes FIFA hatte vor zwei Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Weil die FIFA-Funktionäre eine Wiedergutmachungs-Zahlung der Journalisten von rund 5,5 Millionen Franken erhielte, stellte die Staatsanwaltschaft Zug das Verfahren ein. Dafür blieben die Namen der korrupten FIFA-Funktionäre geheim. Nun hat das Bundesgericht entschieden, dass Journalisten Einblick erhalten in Einstellungs-Verfügung der Zuger Staatsanwaltschaft. Dies sei nötig, weil ein grosses öffentliches Interesse bestehe. Die Medien müssten ihre Kontrollfunktion erfüllen können, so das Bundesgericht. Die Journalisten dürfen nun auch die Namen der FIFA-Spitzenfunktionäre veröffentlichen.

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