Schweiz will Kriegsverbrechen in Syrien ahnden

Die Schweiz will den Libanon in der Unterbringung von syrischen Flüchtlingen unterstützen. Dies sagte Bundesrat Didier Burkhalter anlässlich seines Besuches im Libanon. Die Schweiz hat vor kurzem ihr Budget für humanitäre Hilfe im Zusammenhang mit der Krise in Syrien um zwei Millionen Franken erhöht. Die bereit gestellten Mittel betragen nun über 10 Millionen Franken. Gleichzeitig machte Burkhalter deutlich, dass die Lage in Syrien nur mit politischen Mitteln gelöst werden kann.

Ausserdem bestehe die Schweiz darauf, dass die während der Syrien-Krise begangenen Kriegsverbrechen bestraft würden. Bern werde sich dafür einsetzen, dass der internationale Strafgerichtshof Verfahren über die Verbrechen gegen die Menschlichkeit eröffne.

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