Ausgangssperre für Asylsuchende in Luzern bringt wenig

Die Ausgangsperre für Asylsuchende in der Stadt Luzern zeigt nur beschränkt Wirkung. Seit rund einem Monat dürfen Asylsuchende sich nur noch bis um 22 Uhr im Freien aufhalten. Hält sich ein Asylsuchender nicht daran, wird ihm die Sozialhilfe gekürzt. Die Zwischenbilanz fällt eher bescheiden aus. Ein Fünftel der Asylsuchenden halte sich nicht an die Ausgangssperre, sagte der Luzerner Regierungsrat Guido Graf vor den Medien. Ausserdem seien immer noch viele Asylsuchende am Abend in Luzern unterwegs, die aber in anderen Kantonen untergebracht seien. Über weitere Massnahmen wie zum Beispiel ein generelles Handyverbot für Asylsuchende diskutiert die Kantonsregierung in der kommenden Woche.

Kommentieren

comments powered by Disqus