Kritik am verkürzten Prozess der Balkan-Asylgesuche

Die Schweizerische Flüchtlingshilfe kritisiert den Entscheid des Bundes, Asylgesuche aus Balkanstaaten innerhalb von 2 Tagen zu bearbeiten. Als heikel betrachte man insbesondere das sogenannte Vorgespräch mit den Asylsuchenden. Dabei würden die Asylsuchenden stark unter Druck gesetzt.Die Schweizerische Flüchtlingshilfe fordert deshalb einen unabhängigen Beobachter für die Vorgespräche, so wie es bereits bei der Anhörung der Asylgründe die Regel ist. Konkret betroffen von dem verkürzten Entscheidunsprozess sind Asylsuchende aus Mazedonien, Serbien sowie Bosnien-Herzegowina.

Kommentieren

comments powered by Disqus