Bald könnten Einbürgerungen zurückgehen

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Die Zahl der Einbürgerungen könnte wegen der geplanten Revision des Bürgerrechtsgesetztes sinken. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen geht davon aus, dass jährlich rund 3500 Personen weniger eingebürgert würden. Dazu kritisiert die Kommission das bestehende Bürgerrechtsgesetz. Das aktuelle Einbürgerungsverfahren sei diskriminierend, erklärte Walter Leimgruber, Präsident der eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen.

Mit der geplanten Bürgerrechts-Revision soll ein Gesuch neu schon nach 8 und nicht erst nach 12 Jahren gestellt werden können. Alledings sollen nur noch Menschen mit einer Niederlassungsbewilligung C den Schweizer Pass erhalten. Der Nationalrat berät die Totalrevision des Bürgerrechtsgesetzes in der Herbstsession.

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