UNO verurteilt Angriffe auf westliche Botschaften

Die wütenden Proteste gegen einen islamfeindlichen US-Film in der islamischen Welt reissen nicht ab. Beim Sturm der amerikanischen Botschaft in der tunesischen Hauptstadt Tunis starben mindestens drei Menschen. Rund 30 wurden verletzt. Im Libanon, wo Papst Benedikt der XVI. derzeit zu Besuch ist, zündeten Islamisten ein US-Schnellrestaurant an. Die Wut richtet sich jedoch nicht nur gegen die USA. Sondern gegen den Westen allgemein. So gab es im Sudan Angriffe auf die deutsche und die britische Botschaft. Verletzt wurde niemand.

Der UNO-Sicherheitsrat hat die Angriffe auf mehrere westliche Botschaften in der arabischen Welt scharf verurteilt. Es gebe keinerlei Rechtfertigung für die Angriffe, egal von wem, wann und aus welchen Motiven. Gleichzeitig rief das mächtigste UNO-Gremium die Regierungen der betroffenen Staaten auf, ihren internationalen Verpflichtungen weiter nachzukommen.

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