Wikileaks enthüllt Schindler-Geschäfte in Syrien

Der Ebikoner Lifthersteller Schindler soll Wege ausgelotet haben, um seine Geschäfte in Syrien trotz Unruhen fortführen zu können. Das zeigten verschiedene E-Mail-Protokolle welche der Enthüllungsplattform Wikileaks zugespielt worden waren, schreibt die Zeitung „Der Sonntag“. Die syrische Vertriebsfirma Schindlers gehöre zum Konzern von Machthaber Al Assads Cousin und habe während der Unruhen Aufträge aus regierungsnahen Kreisen an Land gezogen. Unterdessen habe man sich aus dem Syrien-Geschäft zurückgezogen, sagte ein Geschäftsleitungsmitglied. Heute würden nur noch Ersatzteile nach Syrien geliefert.

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