Mordkomplott - Verteidigung fordert Freispruch

Beim Prozess um den mutmasslichen Mordkomplott von Erstfeld hat die Verteidigung einen Freispruch gefordert. Dies berichtet die Neue Luzerner Zeitung. Beim Untersuchungsverfahren seien elementare Grundsätze missachtet worden, argumentiert der Verteidiger. Zudem seien Beweise präsentiert worden, die einer genauen Überprüfung nicht standhalten würden. Der Anwalt kritisiert weiter auch die Kronzeugen. Diese seien unglaubwürdig, da sie sich am mutmasslichen Täter aus persönlichen Gründen rächen wollten. Die Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für den Hauptangeklagten. Dem Bar-Besitzer wird vorgeworfen, er habe vor zwei Jahren den Mord an seiner Frau in Auftrag gegeben. Diese hatte den Mordanschlag schwer verletzt überlebt. Das Urteil wird Ende Woche erwartet.

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