Weitere Massnahmen gegen Skimming

Die Schweizer Banken verstärken die Schutzmassnahmen gegen das sogenannte Skimming. Beim Skimming spio­nie­ren die Tä­ter am Bancomat die Kon­to-In­for­ma­tio­nen von Frem­den aus. Die Daten landen dann oft bei Komplizen im Ausland. Diese heben dann Geld vom Konto des Betroffenen ab.

Die Banken wollen nun Schutzmassnahmen wie Geoblocking oder Geocontrol einführen. Damit kann die Bankkarte nur in ausgewählten Ländern benutzt werden. Ausserdem raten die Banken, die Kartenlimite für das Ausland zu senken. Weiter appellieren sie zusammen mit der Polizei an die Eigenverantwortung der Karteninhaber. Oft seien es die Karteninhaber, die ihren PIN-Code nicht abdecken oder sich unachtsam am Automaten verhalten, teilte die Polizei mit.

Im vergangenen Jahr verursachten die Betrüger beim so­ge­nann­ten Skimming einen Schaden in der Höhe von rund 15 Mil­lio­nen Fran­ken.

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