Aufträge des Bundes gehen in die Deutschschweiz

Bei Beschaffungen des Bundes sind Unternehmen aus der Westschweiz und dem Tessin seit Jahren untervertreten. Rund 80 Prozent der ausgeschriebenen Aufträge gehen in die Deutschschweiz. Dies schreibt der Bundesrat in einer Antwort auf verschiedene Parlamentsvorstösse. Der Bundesrat will nun die Situation untersuchen und prüfen, wie sich der Anteil der Vergaben in die Westschweiz und das Tessin erhöhen lässt. Verschiedene Parlamentarier sehen als Grund für die ungleichen Verhältnisse, dass bei Vergabeverfahren häufig die deutsche Sprache dominiert. Sie fordern Chancengleichheit für alle Sprachregionen.

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