Milliardär wohnte offenbar im Zuger Herti-Quartier

War die Pauschalbesteuerung wirklich gerechtfertigt?

Der russische Milliardär Viktor Vekselberg, unter anderem Grossaktionär bei Sulzer und OC Oerlikon, soll seinen Wohnsitz während mindestens eines Jahres in einer Dreieinhalbzimmer-Wohnung in der Stadt Zug gehabt haben. Auf der Internetseite der Schweizer Börse sei Vekselbergs Wohnsitz offiziell im Herti-Quartier aufgeführt gewesen, schreibt die Zeitung „NZZ am Sonntag“. Ob der russische Milliardär tatsächlich in der Dreieinhalbzimmer-Wohnung lebte, wollte niemand bestätigen. Vekselberg liess seine Daten sperren. Im Kanton Zug profitiert der Milliardär von der Pauschalbesteuerung. Voraussetzung dafür wäre allerdings, dass er in der Wohnung im Herti-Quartier gelebt hätte.

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