AKW-Betreiber verschieben Sicherheitsmassnahmen

Erst Ende des kommenden Jahres entscheiden die BKW

Die Sicherheit des Atomkraftwerks Mühleberg steigt vorerst nicht. Der Energiekonzern BKW will erst in einem Jahr entscheiden, ob zusätzliche Sicherheitsmassnahmen umgesetzt werden. Grund für den Aufschub sei, dass diese Massnahmen mehr als die bisher geplanten 170 Millionen Franken kosten. Bevor die BKW das Geld investiert, soll zuerst die rechtliche Lage geklärt werden. Das Bundesverwaltungsgericht hatte im März angeordnet, dass das Atomkraftwerk bereits im kommenden Sommer abgeschaltet werden muss. Es sei denn, die BKW zeigen auf, wie sie das Kraftwerk sicherer machen können.

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