Nach Ölkatastrophe: Transocean zahlt 1.4 Milliarden Dollar

Fast drei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexicko hat sich das Tiefsee-Ölbohrunternehmen Transocean mit Sitz in Zug zur Zahlung von 1.4 Milliarden Dollar verpflichtet.

Mit dem Abkommen würden ausstehende Zivil- und potenzielle Strafklagen aus dem Unfall von April 2010 beseitigt, heisst es in einer Mitteilung des US-Justizministeriums.

Bei der Explosion der Ölplattform "Deepwater Horizon" von Transocean kamen 11 Personen ums Leben. Fast 800 Millionen Liter Erdöl flossen ins Meer und verwüsteten grosse Teile der US-Küste.

Fast 90 Tage dauerte es, bis der britische Ölkonzern BP, welcher die Plattform gemietet hatte, das defekte Bohrloch schliessen konnte.

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