Parlament will im Justizstreit auf PUK verzichten

Eine Parlamentarische Untersuchungskommission sei zu teuer

Im Kanton Obwalden hatte vor rund einem Jahr ein Bürger das Buch „Sein Wille geschehe“ veröffentlicht. Darin wird über eine Auseinandersetzung mit der Obwaldner Justiz berichtet. Es ist die Geschichte eines Mannes, der gut fünf Jahre lang mit allen rechtlichen Mitteln um die Ausübung eines Kaufrechts für ein Doppeleinfamilienhaus kämpfte. Der Bürger bekam schlussendlich vor Bundesgericht Recht, doch er hatte Kosten von mehreren zehntausend Franken zu tragen. Die Leitung des Kantonsparlaments Obwalden lehnt es nun aber ab, dass eine Parlamentarische Untersuchungskommission PUK den Fall durchleuchtet. Der zu erwartende personelle und finanzielle Aufwand sei nicht vertretbar. Das letzte Wort hat das Kantonsparlament Obwalden Ende Monat.

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