Italien: Polizei entscheidet künftig über Spielabbrüche bei Rassismus

Kampf gegen Rassismus im Fussball

In Italien kommt es bei Fussballspielen immer wieder zu rassistischen Vorfällen. Künftig soll nun nicht mehr der Schiedsrichter entscheiden, ob dann ein Spiel abgebrochen wird, sondern die Polizei. Darauf haben sich das italienische Innenministerium und der Fussballverband geeinigt. Der Schiedsrichter müsse künftig der Polizei vor Ort rassistische Vorfälle melden, diese entscheide dann über einen Abbruch des Spiels, schreibt der deutsche Sport-Informationsdienst. Erst vor wenigen Tagen waren bei einem Testspiel die dunkelhäutigen Spieler der AC Milan von gegnerischen Fans beschimpft worden.

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