FCL erhält polizeiliche Bewilligung für Rückrunde

Mögliche Identitätskontrollen als Pilotversuch

Die Luzerner Polizei hat dem Fussballclub Luzern die Heimspiele für den Rest der Meisterschaft 2012/2013 grundsätzlich bewilligt. Die Bewilligung sieht vor, dass für einzelne Sektoren systematische elektronische Zutrittskontrollen durchgeführt werden.

Wie die Luzerner Polizei mitteilte, handelt es sich bei den elektronischen Zutrittskontrollen um einen Pilotversuch. Weil die technische Infrastruktur noch nicht bereit ist, können die Kontrollen erst ab dem zweiten Heimspiel durchgeführt werden.

Mit den elektronischen Zutrittskontrollen können Identitätsausweise mit der Hooligan-Datenbank des Bundes abgeglichen werden. Ziel sei es, Personen, die mit einem Stadionverbot des Vereins oder mit einem Rayonverbot der Polizei belegt seien, vom Stadion fernzuhalten, heisst es in der Mitteilung.

Gemäss der Mitteilung steht der FC Luzern der systematischen, elektronischen Eintrittskontrolle skeptisch gegenüber. Die Versuchsphase solle zeigen, ob sich die Massnahme bewähre, schreibt die Luzerner Polizei.

Im Kanton Luzern ist seit dem 10. Januar 2013 das revidierte Hooligan-Konkordat in Kraft. Dieses gibt den Behörden und den Klubs die Möglichkeit, härter gegen Hooligans vorzugehen. Spiele der obersten Fussball- und Eishockeyliga sind neu bewilligungspflichtig.

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