Prostiuierte sollen neue Gebühr bezahlen zum Arbeiten

FDP will städtisches Reglement anpassen

Wer in der Stadt Luzern auf dem Strassenstrich im Industriegebiet Ibach arbeitet, der soll dafür künftig eine Gebühr bezahlen. Die FDP der Stadt Luzern fordert in einem Vorstoss eine entsprechende Anpassung des städtischen Reglements über die Strassenprostitution. Prostituierte sollen demnach ihre Dienste nur anbieten dürfen, wenn sie über eine entsprechende Bewilligungskarte verfügen. Diese soll kostenpflichtig und jeweils für einen Monat gültig sein. Mit den Einnahmen könne man dann die Reinigung der entsprechenden Strassen-Abschnitte finanzieren, so die FDP. Weiter schlägt sie einen sogenannten Strich-Platz vor, der 24 Stunden genutzt werden kann. Als Standort schlägt die FDP beispielsweise das aktuelle Containerdorf der City Ring-Baustelle vor im Gebiet Ibach. Dort soll es künftig minimale sanitäre Anlagen wie WCs und Duschen geben. Weiter verlangt die FDP der Stadt Luzern, dass Dienstleistungen auf dem Strassenstrich im Ibach nur noch zwischen 22 Uhr abends und 4 Uhr morgens erlaubt sind, dies zum Schutz der Gewerbetreibenden vor Ort.

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