Ehemaliger Buchhalter der Titlisbahnen vor Gericht

Ihm wird Veruntreuung vorgeworfen

Ein ehemaliger Buchhalter der Bergbahnen Engelberg-Titlis AG steht heute wegen Veruntreuung vor dem Obwaldner Kantonsgericht. Ihm wird vorgeworfen, rund zehn Millionen Franken vom Firmenkonto abgezweigt zu haben. Das Geld soll er in Anlage-Fonds in Asien investiert haben. Die Staatsanwaltschaft fordert für den heute 37-jährigen Mann eine vierjährige Haftstrafe. Die Unregelmässigkeiten in der Buchhaltung der Titlisbahnen waren im Sommer 2010 aufgeflogen, als die Bank Zahlungen ab dem Firmenkonto verweigerte. Auf dem Konto hatte es zu diesem Zeitpunkt statt den vermeintlichen neun Millionen nur noch rund 35'000 Franken. Das Urteil wird für heute Abend oder Freitagmorgen erwartet.

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