Syrische Opposition will Übergangsregierung

Verschiedene geplante Gespräche sollen boykottiert werden

Die syrische Opposition will in den befreiten Gebieten eine Übergangsregierung aufziehen. Nach einer Vielzahl von gescheiterten Lösungsversuchen im Syrienkonflikt kehrt das wichtigste Bündnis der Regierungsgegner der Internationalen Gemeinschaft den Rücken. Die oppositionelle nationale syrische Koalition erklärte, sie werde geplante Gespräche in Rom, Moskau und Washington boykottieren. Grund für den Boykott sei das internationale Schweigen zur Gewalt in Syrien. Stattdessen wolle sie eine Übergangsregierung bilden, die wenigstens in den von den Rebellen befreiten Gebieten die Verantwortung übernimmt.

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