Datenschützer kritisiert Schweizer Nachrichtendienst

Überwachung von Computern verstosse gegen Recht

<p>Datenschützer Hanspeter Thür.</p>

Der Schweizer Datenschützer Hans Peter Thür kritisiert die Absicht des Nachrichtendienstes sich in fremde Computer zu hacken. Verteidigungsminister Ueli Maurer hatte vergangene Woche bekannt gegeben, dem Nachrichtendienst mehr Kompetenzen zu übertragen. Unter anderem soll der Schweizer Geheimdienst in Zukunft vorsorglich Telefone und Fax-Mitteilungen überwachen und in Computer eindringen können. Die Überwachung der Computer sei rechtstaatlich nicht vertretbar, sagte Datenschützer Thür gegenüber Radio SRF. Er begrüsse aber, dass der Nachrichtendienst nur bei schweren Delikten überwachend eingreifen dürfe.

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