Keine Namen von randalierenden Fans preisgeben

Antwort des Stadtrats zu Vorstoss seitens CVP

Fanarbeiter die Namen von randalierenden Fussballfans nicht den Behörden preisgeben können. Das schreibt die Luzerner Stadtregierung in seiner Antwort auf einen Vorstoss von Seiten der CVP im Stadtparlament. Das sei nicht Aufgabe der Fanarbeiter, sagte der Sicherheitsmanager der Stadt Luzern, Maurice Illi. Dies würde das Vertrauen zwischen den Fanarbeitern und den Fans zerstören. Würde dies passieren wäre die Fanarbeit praktisch umsonst, denn die Fanarbeiter müssen vor allem in Krisensituationen zwischen den Fans und allen anderen involvierten Parteien vermitteln können.

Die Fanarbeit wird durch den FCL, den Kanton und die Stadt Luzern finanziert. Eine finanzielle Beteiligung anderer Kantone oder Gemeinden wäre sinnvoll, sagte Illi weiter.

Insgesamt kostet die Luzerner Fanarbeit jährlich rund 140'000 Franken.

Audiofiles

  1. Finanzielle Beteiligung an Fanarbeit wäre sinnvoll. Audio: Manuela Marra

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