Thailänderin wegen Menschenhandel verurteilt

Gericht sieht einen der grössten Fälle der Schweiz

Eine 43-jährige Thailänderin ist vom Regionalgericht in Bern wegen Menschenhandels und Förderung der Prostitution zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Laut dem Gericht handelt es sich um einen der grössten Fälle von Menschenhandel, die je in der Schweiz aufgedeckt worden sind. Die Verurteilte habe 50 Frauen oder Transvestiten aus ihrer Heimat zur Prostitution in die Schweiz gelockt. Für die Reise mussten diese 30 000 Franken aufbringen. Die Gerichtspräsidentin sprach von einer modernen Form der Sklaverei. Die Opfer seien von Beginn weg in Knechtschaft geraten.

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