Krisensitzung für milliardenschweres Hilfsprogramm

Teile des Sparhaushaltes für rechtswidrig erklärt worden

Die Portugiesische Regierung trifft sich heute zu einer Krisensitzung, um das milliardenschwere Hilfsprogramm der internationalen Partner zu retten. Das Verfassungsgericht in Lissabon hatte gestern Abend Teile des Sparhaushaltes 2013 für unrechtmässig erklärt. Unter anderem sei es verfassungswidrig, den 14. Monatslohn für Rentner abzuschaffen.

Ministerpräsident Coelho muss nun neue Wege finden, um die Auflagen der Europartner und des Internationalen Währungsfonds zu erfüllen. Diese beiden hatten Portugal vor zwei Jahren Kredite von 78 Milliarden Euro zugesagt. Im Gegenzug verpflichtete sich Portugal zu einem strikten Sparkurs.

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