Prozess wegen Menschenhandel im Rotlichtmilieu

Angeklagter vermittelte auch Frauen in Zentralschweizer Sexclubs

In Biel hat ein mehrtätiger Gerichtsprozess um angeblichen Menschenhandel im Rotlichtmilieu begonnen. Dabei spielen auch die Kantone Luzern und Schwyz eine Rolle. Der Hauptangeklagte soll auch Frauen in Sexclubs in der Zentralschweiz vermittelt haben. Dem 40-jährigen Türken wird vorgeworfen, zahlreiche Frauen ausgebeutet zu haben. Diese stammen vorwiegend aus Rumänien. Er habe die Frauen in seinem Bordell sechs bis sieben Tage die Woche bis zu elf Stunden arbeiten lassen. Die als Touristinnen eingereisten Frauen seien ausserdem ständig überwacht und zum Teil auch bedroht und geschlagen worden. Das Urteil soll bis Ende Mai bekannt sein.

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