Bund offenbar mit neuem Informatik-Skandal

Investitionen von 110 Millionen Franken sind gefährdet

Dem Bund droht gemäss einem Bericht des „Sonntagsblicks“ ein neuer IT-Skandal, welcher Millionen kosten könnte. Ein neues Software-Programm, welches den Datenaustausch in der gesamten Bundesverwaltung verbindet, funktioniert laut dem Zeitungsbericht nicht richtig. Es seien Investitionen von über 110 Millionen Franken gefährdet.

Die zuständige Finanzdelegation des Parlaments sei eingeschaltet worden. Das Hauptproblem liege in Verträgen mit dem österreichischen Software-Lieferanten. Es fehlen Lizenzen. Bereits letztes Jahr wurde bekannt, dass wegen eines Informatikskandals in der eidgenössischen Steuerverwaltung über 100 Millionen Franken in den Sand gesetzt worden waren.

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