Strafgefangene reagieren auf Tötungsdelikt Marie

Verbesserungen im Strafvollzug gefordert

Der Strafvollzug soll in der Schweiz überall gleich umgesetzt werden. Die Organisation für Strafgegangene in Schweizer Gefängnissen fordert ein entsprechendes Eidgenössisches Gesetz und reagiert damit auf das Tötungsdelikt an der 19-jährigen Marie im Kanton Waadt. Die Frau wurde wahrscheinlich von einem verurteilten Mörder und Vergewaltiger umgebracht, der den Rest seiner Strafe mit Fussfesseln daheim absitzen konnte. Es sei keine Überraschung, dass in diesem Fall Fehler passiert seien, schreibt die Organisation der Strafgefangenen. Im Strafvollzug sei oft nicht klar, wer für was zuständig sei. Deshalb brauche es nun schweizweit einheitliche Regeln. Diese Forderung hatte der Nationalrat vor gut einem Jahr schon einmal abgelehnt.

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