Weniger Nidwaldner profitieren von Prämienverbilligung

58 Prozent des Stimmvolkes sagten Ja zur Einschränkung

Im Kanton Nidwalden profitieren künftig weniger Bürgerinnen und Bürger von Prämienverbilligungen bei der Krankenkasse. Die Stimmberechtigten haben mit fast 58 Prozent Ja-Stimmen die Änderung des kantonalen Krankenversicherungs-Gesetzes gutgeheissen. Gegen die Gesetzesänderung hatten SP und Grüne das Referendum ergriffen.

In Nidwalden soll die Bezügerquote bei der Prämienverbilligung bis 2014 von heute 45 auf 35 Prozent sinken und sich dem schweizerischen Durchschnitt von rund 30 Prozent angleichen. Für die Berechnung des Anspruchs gilt künftig nicht mehr ein starrer Selbstbehalt. Neu legt der Landrat jährlich im Budget die Auszahlungssumme fest, worauf der Regierungsrat den Selbstbehalt anpasst.

Mit der Revision solle nicht mehr knapp die Hälfte der Wohnbevölkerung sondern gezielt Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Unterstützung erhalten, argumentierten Regierung und Landrat.

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