Lohnschere hat sich weiter geöffnet

Travail.Suisse empfiehlt Annahme der 1:12-Initiative

<p>Die Lohnschere öffnet sich weiter: Trotz Abzocker-Initiative verdienten die Manager x-Mal mehr.</p>

Die Toplöhne der Manager scheinen keine Grenzen zu kennen. Trotz wirtschaftlich schwierigen Zeiten wurden auch im vergangenen Jahr in vielen Unternehmen die Löhne der Manager stark erhöht. Zu diesem Schluss kommt der jährliche Bericht des Gewerkschaftsverbandes Travail.Suisse. Generell haben sich die Löhne der Spitzenkader in den vergangenen Jahren auf hohem Niveau eingependelt. An der Spitze stehen dabei Novartis, Roche, UBS und Credit Suisse. Bei diesen Unternehmen verdient der bestbezahlte Arbeitnehmer über einhundert Mal mehr als der Angestellte mit dem tiefsten Lohn. Um gegen die sich öffnende Lohnschere anzukämpfen, empfiehlt Travail.Suisse die Annahme der 1:12 Initiative.

Audiofiles

  1. Managerlöhne noch immer sehr hoch. Audio: Urs Schlatter

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