Parteien fordern vollständige Aufklärung des IT-Skandals

Kritik an der Luzerner Regierung

Der Kanton Luzern hat im Bereich Informatik Aufträge im Wert von rund sieben Millionen Franken nicht regelkonform vergeben. Wie die Regierung gestern bekannt gab, passierten die Unregelmässigkeiten zwischen 2009 und 2011. Offenbar funktionierte das Controlling im Beschaffungswesen nicht. Auf die Unregelmässigkeiten war die zuständige Kontrollkommission des Parlamentes gestossen. Die Parteien zeigen sich befremdet und verlangen eine rasche Klärung. Es sei wichtig, dass der Fall vollständig aufgearbeitet werde, verlangt beispielsweise die SP. Mit der Strafanzeige gegen einen ehemaligen Kantonsangestellten sei ein erster Schritt getan. Die SVP wies darauf hin, dass das Kantonsparlament schon vor fünf Jahren der Regierung den Auftrag gegeben hatte, die Kontrollen zu verbessern. Es sei unverständlich, dass die Regierung sich bis jetzt geweigert habe, diesen Auftrag umzusetzen.

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