Luzerner Polizei-Affäre lückenlos untersuchen

Justizministerin will Ombudsstelle für Polizisten

<p>Die Luzerner Justizdirektorin Yvonne Schärli: Die Fälle lückenlos untersuchen.</p>

Die jüngsten Vorwürfe gegen Beamte der Luzerner Polizei werden auf mehreren Ebenen untersucht. Dies erklärten die Luzerner Justizdirektorin Yvonne Schärli und Polizeikommandant Beat Hensler am Morgen vor den Medien. Es geht dabei einerseits um den Vorwurf sexueller Nötigung und andererseits um einen Fall von Tätlichkeit, beides verursacht von Polizisten.

Ein dritter Fall ist publik geworden

Justizdirektorin Yvonne Schärli will auch eine Ombudsstelle für Polizisten einrichten. Dort können sich Angehörige der Luzerner Polizei melden, wenn es im Korps Problem gibt. Die Zeitung „Tagesanzeiger“ berichtete heute über einen dritten Fall bei der Luzerner Polizei. Bei einer harmlosen Verhaftung sei der Polizist so brutal vorgegangen, dass der Amtsstatthalter ihn wegen mehrfachem Amtsmissbrauch und Tätlichkeit schuldig gesprochen hatte. Trotzdem wurde der betreffende Polizist befördert.

Audiofiles

  1. Luzerner Polizei-Affäre soll ausserkantonal untersucht werden. Audio: Sämi Deubelbeiss

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