Handydaten gegen Stau auf Autobahnen

Datenschutz ist umstritten

Der Bund will in Zukunft bei den Stauprognosen auf die Handydaten der Autofahrer setzen. Ab kommendem Frühling sollen die Bewegungsdaten von Handys im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojektes ausgewertet werden. Laut einem Artikel der SonntagsZeitung erhalten die Autolenker so bessere Informationen, wie viel Verspätung ihnen durch einen Stau droht. Die dafür notwendigen Daten werden von der Swisscom geliefert. Der Präsident der Schweizerischen Datenschutzbeauftragten äusserte Bedenken gegenüber einer flächendeckenden Auswertung der Handydaten. Die Handydaten würden anonymisiert, entgegnet dazu die Swisscom.

Die Informationen werden wie bisher übers Radio sowie via Navigationsgeräte und über Textanzeigen auf den Autobahnen gemeldet.

Audiofiles

  1. Bund will bessere Stauprognosen dank Handydaten. Audio: Adrian Derungs

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