Bis zu 136 Jahre Haft für Wikileaks-Informant

Der 25-jährige Bradley Manning wurde in fast allen Anklagepunkten schuldig gesprochen

Der mutmassliche Wikileaks-Informant Bradley Manning entgeht der Todestrafe. Er ist von einem Militärgericht gestern Abend jedoch in fast allen Anklagepunkten für schuldig erklärt worden - unter anderem wegen Spionage, Geheimnisverrats, Computerbetrug und Diebstahls. Im Hauptanklagepunkt „Unterstützung des Feindes“ wurde der Whistleblower aber freigesprochen. Nun droht dem 25-Jährigen eine Haftstrafe von bis zu 136 Jahren. Das Gericht entscheidet jedoch erst im Verlauf des nächsten Monats über das Strafmass.

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