Kranmonteur vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen

Der Unfall bei der Demontage eines Krans in Kriens sei nicht auf Fahrlässigkeit zurückzuführen

Das Bezirksgericht Kriens hat einen 30-jährigen Kranmonteur vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Es sei nicht auf pflichtwidriges Verhalten des Beschuldigten zurückzuführen, dass bei der Demontage eines Krans im vergangenen Jahr ein Arbeiter tödlich verunfallt war. Der Beschuldigte hatte als Kranmonteur einer Spezialfirma in Kriens einen Kran abbauen müssen. Dabei wurde ihm der Kranführer des Krans als Hilfe zugeteilt. Der Kranführer machte dann bei der Demontage einen Fehler und wurde von Kranteilen erschlagen. Die Staatsanwaltschaft meinte, der Kranmonteur hätten den Kranführer bei dessen Hilfe besser instruieren und beobachten müssen. Das Bezirksgericht jedoch befand, der Unfall sei nicht wegen Fahrlässigkeit passiert. Ausserdem habe der Verunfallte früher schon mehrmals bei Kran-Demontagen geholfen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.


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