Spitäler machen kranker als angenommen

2000 Tote pro Jahr nach Infektion

<p>Tausende Patienten verlassen ein Spital kranker als sie es betreten haben.</p>

Jedes Jahr verlassen rund 70‘000 Patienten ein Schweizer Spital kranker als sie es betreten haben. 2000 davon sterben später an den Folgen einer Infektion; das sind 6 Tote pro Tag, wie die Zahlen des nationalen Vereins für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken zeigen. Das ist mehr als Laien bisher angenommen hatten.

Hoch sei die Infektionsrate u.a. bei Magenbypass-, Darm- und Herzoperationen.

Die Präsidentin des Dachverbands Schweizerische Patientenstelle, Erika Ziltener, sagte gegenüber „10vor10“, dass die Spitäler immernoch zu wenig tun würden in Sachen Hygiene. Bis zu einem Drittel der Infektionen könnten so verhindert werden, das sei viel. Eine der wichtigsten Hygienemassnahmen sei - oder wäre - nach wie vor das konsequente Händedesinfizieren.

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