Prozess um blockierte Gelder für "Salle modulable" beginnt im November

Stiftung streitet mit Spender-Erben um 120 Millionen Franken

<p>So hätte das geplante Musiktheater "salle modulable" im Lido aussehen können.</p>

Der Gerichtsprozess im Streit um die blockierten Gelder für das geplante Luzerner Musiktheater „Salle modulable“ beginnt im November. Dies geht aus Unterlagen auf der Website des Gerichtes auf den Bermudas hervor. Ein erstes Urteil könnte damit noch Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres vorliegen.

Die Stiftung Salle modulable streitet sich mit dem Butterfield Trust um rund 120 Millionen Franken. Dieses Geld hatte der Kunstmäzen Christof Engelhorn im Sommer 2007 für die Errichtung der „Salle modulable“ versprochen. Nach dem Tod von Engelhorn im Herbst 2010 zogen die Erben das Geld zurück. Grund: Das Projekt sei ins Stocken geraten, eine Auszahlung des Geldes sei deshalb nicht mehr gerechtfertigt. Danach kam es zum juristischen Streit.

Die Verhandlung auf den Bermudas vor dem Supreme Court soll nun am 12. November beginnen. Angesetzt sind insgesamt 25 Verhandlungstage im November und im Dezember.

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