Nachtclub-Besitzer: Freispruch gefordert

Plädoyers der Anklage folgen später

Im Prozess um den Erstfelder Nachtclub-Besitzer fordert der Verteidiger vor dem Urner Obergericht erneut einen Freispruch. Dem heute 45-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, vor rund drei Jahren einen Auftragsmörder auf seine damalige Frau angesetzt zu haben. Die Frau überlebte den Mordversuch schwer verletzt. Vor einer Woche akzeptierte der verurteilte Auftragsmörder das Urteil des Landgerichts, welches ihn wegen versuchten Mordes zu 8,5 Jahren Gefängnis verurteilte. Das bedeute aber nicht automatisch, dass sein Mandant den Auftrag gegeben habe, sagt Linus Jäggi, Verteidiger des Angeklagten.

Die Staatsanwaltschaft und die Anwältin des Opfers werden ihre Plädoyers erst in den kommenden Tagen halten. Die erste Instanz, das Urner Landgericht, verurteilte den Erstfelder Nachtclub-Besitzer zu 10 Jahren Gefängnis.

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