"Fall Carlos" hat Auswirkungen im Kanton Zürich

Keine Sonderbehandlungen mehr für jugendliche Straftäter

<p>Mann hinter Gittern</p>

Der Fall Carlos hat Auswirkungen auf die Behandlung von jugendlichen Straftätern im Kanton Zürich. Luxusbehandlungen sollen künftig nicht mehr möglich sein, sagte Justizminister Martin Graf. Man werde nie mehr für einen jugendlichen Straftäter 29 000 Franken Betreuungsgelder pro Monat ausgeben, sagte Graf. Carlos ist einer von 130 im Kanton Zürich inhaftierten jugendliche Straftäter. Er war ins Rampenlicht geraten, nachdem das Schweizer Fernsehen gezeigt hatte, wie er in einer Privatwohnung lebt und von einer vielschichtigen Betreuung profitieren konnte.

Noch ist offen, wie es mit Carlos weitergeht. Vorläufig bleibt er im Gefängnis, in das er zu seinem eigenen Schutz inhaftiert worden war.

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