Metro-Projekt soll sauber aufgegleist werden

Zentrale Fragen sollen bis Ende Jahr geklärt sein

<p>Eingang zur Metro-Haltestelle Schwanenplatz: Die Projektkosten werden auf 400 Millionen Franken geschätzt.</p> <p>So könnte die Metro einmal aussehen: In drei Minuten vom Ibach ins Stadtzentrum.</p> <p>Platz für 80 Reisecars und 3'500 Autos: Die geplanten Parkhäuser im Ibach ausserhalb des Stadtzentrums. Diese wären mit der Metro zum Schwanenplatz verbunden.</p>

Stadt und Kanton Luzern wollen, dass die geplante Metro von der Reussegg zum Schwanenplatz die vorgeschriebenen Verfahrensabläufe einhält. Die Behörden haben mit den privaten Initianten deshalb an einem "Runden Tisch" über die entsprechenden Vorgaben für das 400-Millionen-Franken-Projekt diskutiert. Teilgenommen haben neben den Initianten Vertreter der Stadt, des Kantons sowie der Gemeinden Emmen und Ebikon.

Der städtische Verkehrsdirektor Adrian Borgula sagt, es sei dabei um zentrale Fragen gegangen, die bis Ende Jahr geklärt werden sollen. Dabei geht es um die Wirtschaftlichkeit, die Auswirkungen auf den Verkehr sowie die Akzeptanz bei Tourismus und Gewerbe. Die Initianten müssten aufzeigen, dass das Projekt insgesamt keinen Mehrverkehr in der Innenstadt und der Agglomeration verursache und dass für die geplanten Parkhäuser Ibach das Strassennetz nicht ausgebaut werden müsse.Kanton und Stadt verlangen zudem Nachweise, dass der Tourismus und das Gewerbe das Projekt unterstützten und dass die Bahn tatsächlich ohne Beiträge der öffentlichen Hand wirtschaftlich betrieben werden könne.

Anfangs 2014 ist der nächste runde Tisch geplant. Die Inbetriebnahme der zwei Kilometer langen U-Bahn soll nach dem Willen der Initianten in spätestens fünf Jahren erfolgen. Das von Privaten lancierte Projekt sieht vor, den bei Touristen beliebte Schwanenplatz mit einer Metro zu erschliessen und so die Innenstadt von Cars zu entlasten. Die Metro würde vom Gebiet Ibach in der Nähe der Autobahnanschlüsse Emmen Süd über zwei Kilometer zum Schwanenplatz führen. In Ibach sollen Parkhäuser für 3500 Autos und 80 Cars gebaut werden. Das Vorhaben soll 400 Millionen Franken kosten.

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