Eine stille Katastrophe wird laut

Jährlich sterben 11 Millionen Menschen an Krankheiten und Schwangerschaften

<p>Neugeborenes Kind mit seiner Mutter in Zambia</p> <p>Ein knapp einjähriger Junge ist schwer an Malaria erkrankt. Er erhält von einem Medical Licentiate eine Infusion, dieser hat Mühe auf dem kleinen Arm eine Vene zu finden. Alle Mühe hilft nichts. Nur zwei Stunden später stirbt der Kleine.</p> <p>Friedhof in Zimbabwe</p>

Es sind Zahlen, die man sich kaum vorstellen kann: Jährlich sterben schätzungsweise 11 Millionen Menschen an Aids, Malaria, Tuberkulose oder bei Schwangerschaften. Dagegen will das Luzerner Hilfswerk SolidarMed kämpfen. Es will dieser stillen Katastrophe eine Stimme geben. Dafür montiert das Hilfswerk an Fahrrädern an Bahnhöfen in der ganzen Deutschschweiz Jasskarten. Diese knattern beim losfahren beinahe wie ein Motorfahrrad.

Betroffen von dieser stillen Katastrophe sind insbesondere Menschen im südlichen Afrika. Diese Menschen leben unter Bedingungen, wie wir sie uns in der Schweiz schwer vorstellen können. „Die Leute dort haben keine medizinische Versorgung. Es gibt zwar Gesundheitsposten, jedoch nur mit demotiviertem Personal, das nicht weiss, was es machen soll.“ sagt Benji Gross von SolidarMed.

Audiofiles

  1. Eine stille Katastrophe wird laut. Audio: Raphael Reichen

Kommentieren

comments powered by Disqus