Keine Schuldigen im Stanserhorn-Prozess

Lawinenunglück sei nicht vorhersehbar gewesen

Im Februar 2012 ist am Stanserhorn ein Baggerführer in einer Lawine getötet worden. Bei diesem Unglück trifft die Arbeitskollegen keine Schuld. Das Nidwaldner Kantonsgericht hat einen Forstwart und einen Mitarbeiter der Stanserhorn-Bahn vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Das Kantonsgericht fällte sein Urteil im Sinne der Verteidigung. Die Lawine sei schlicht nicht voraussehbar gewesen.

Urteil kann weitergezogen werden

Die Staatsanwaltschaft argumentierte, der Forstwart habe die Sorgfaltspflicht verletzt, als er am Unglückstag seine Mitarbeiter in den Hang geschickt hatte. Auch der Mitarbeiter der Stanserhorn-Bahn habe seine Arbeit als Sicherheitsverantwortlicher nicht richtig gemacht. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann beim Obergericht angefochten werden.

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