Zweitwohnungsinitiative bleibt hart umkämpft

Der Vorschlag des Bundesrates polarisiert

<p>Chalet in den Schweizer Bergen.</p>

Anderthalb Jahre nach der Abstimmung bleibt die Zweitwohnungsinitiative umstritten. Ein Umsetzungsvorschlag des Bundesrates polarisiert in der Vernehmlassung. Der Bundesrat kommt in diesem Vorschlag den Bergkantonen entgegen und schlägt verschiedene Ausnahmen vor. Beispielsweise soll man Zweitwohnungen bauen dürfen, wenn sie nachher auf einer international ausgerichteten Plattform zur Vermietung angeboten werden.

Den Umweltschutzorganisationen gehen solche Ausnahmen zu weit. Den Bergkantonen gehen sie zu wenig weit. Diese finden, der Vorschlag des Bundesrates gehe zwar in die richtige Richtung, sei aber teilweise nicht praxistauglich.

Die Zweitwohnungsinitiative wurde im März des vergangenen Jahres angenommen.

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