Streit um Musiktheater "Salle Modulable" geht in die nächste Runde

Prozessauftakt auf den Bermudas

<p>So hätte das geplante Musiktheater "salle modulable" im Lido aussehen können.</p>

Auf den Bermudas wird ab dieser Woche gerichtlich über das geplante Luzerner Musiktheater „salle modulable“ verhandelt. Für die Verhandlung vor dem Supreme Court sind im November und Dezember insgesamt 25 Prozesstage angesetzt.

Die Stiftung Salle modulable streitet sich mit dem Butterfield Trust um rund 120 Millionen Franken. Dieses Geld hatte der Kunstmäzen Christof Engelhorn im Sommer 2007 für die Errichtung der „Salle modulable“ versprochen. Nach dem Tod von Engelhorn im Herbst 2010 zogen die Erben das Geld zurück. Grund: Das Projekt sei ins Stocken geraten, eine Auszahlung des Geldes sei deshalb nicht mehr gerechtfertigt. Danach kam es zum juristischen Streit.

Für nächste Woche ist laut der Neuen Luzerner Zeitung auch der Luzerner Regierungsrat Marcel Schwerzmann als Zeuge geladen. Ein Urteil wird für das erste Quartal des nächsten Jahres erwartet.

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