Mindestlohn-Initiative im Nationalrat umstritten

Bürgerliche gegen - Linke für die Vorlage

Der Nationalrat hat die Beratungen zur Mindestlohn-Initiative aufgenommen. Die Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes verlangt einen nationalen gesetzlichen Mindestlohn. Dieser soll bei 22 Franken pro Stunde oder 4000 Franken im Monat liegen und später regelmässig angepasst werden.

"Leiden würde das Tieflohn-Segment"
Während das Anliegen der Gewerkschaften bei den Linken Anklang findet, wird es von bürgerlicher Seite heftig bekämpft. Bei einem staatlich festgeschriebenen Mindestlohn von 4000 Franken drohe ein Arbeitsplatz-Abbau, sagt der Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner. Darunter würden hauptsächlich die Angestellten im Tieflohn-Segment leiden, weil diese dann keinen Job mehr finden.

Volk entscheidet 2014
Einen Entscheid zur Mindestlohninitiative fällt der Nationalrat erst Morgen. Bundesrat und Ständerat wollen die Initiative zur Ablehnung empfehlen. Das Volk wird im nächsten Jahr darüber abstimmen.

Audiofiles

  1. Nationalrat debattiert über Mindestlohn-Initiative. Audio: Matthias Oetterli

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